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PAST

Glück zwingt dich auf die Knie.

Scham drängt dich in Angst.

Verstand erzählt dir von Klarheit.

Sehnsucht verrät dir den Wert.

Doch das Innigste Gefühl ist für dich selbst bestimmt. 

Niklitsch am 24.9.07 00:24


Schnipsel

..Sind nicht von mir. Aber ich find die toll.
 
Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
und man darf sagen: sie kannten sich gut,
kam ihre Liebe ploetzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Kuesse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken,
Er sagte es waere schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan uebte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und ruehrten in ihren Tassen.
Am Abend sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort und konnten es einfach nicht fassen.

(Erich Kaestner)



Liebesgedicht

Als wir uns liebten,
liebten wir uns selbst nicht.

Als wir uns den Krieg erklaerten,
gaben wir uns schon verloren.

Als wir geschlagen waren,
bemuehten wir die Geschichte.

Als wir allein waren,
uebertoenten wir sie mit Musik.

Als wir uns trennten,
blieben wir am gleichen Ort.

So lagen wir uns bald wieder in den Armen
und nannten es ein Liebesgedicht,
aber kein Liebesgedicht erklaert uns,
die Angst vor der Liebe,

und warum der Himmel so blau war,
als wir uns trafen,

und warum er immer noch blau sein wird,
wenn wir sterben werden,

du fuer dich, ich fuer mich.

(Soloalbum)

----

I'm still waiting for the day
Where you take me to the hospital to say,
"She didn't turn out alright,
And I don't want to bother.
Would you take her back
And offer me another?
Must be some permanent defect,
Could somebody go and check?
That one can't be my daughter."


(Iris || www.myblog.de/raynyday)


Du greifst nach den Sternen und ich
greife nach meinen Schuhen
und taumel hinaus
auf die leergefegten Straßen,
Schritt für Schritt.

Und du sitzt bloß da
in deinem Elfenbeinturm,
deine Träume vor dir ausgebreitet
wie ein Strickmuster.

Was du nicht begreifst, ist:
Stricken hilft dir nicht weiter
in den dunklen Straßen
und den Gassen,
die alle gleich aussehen
in den frühen Morgenstunden,
um 4:30.

So irre ich umher,
ohne Plan und ohne Karte, denn
Ich brauche nicht zu wissen,
wohin ich gehe, wenn ich weiß:
Die grundlegende Eigenschaft von Straßen
bleibt bestehen.

Sie führen weiter.

(c) Iris

 

Condl am 22.9.07 22:00


"bliblablub, alles gut"
oae5jknh am 5.9.07 22:59


 

Wenn du tanzt wie du tanzt

Wenn du gedankenlos lachst

Wenn du in meinen Armen liegst

Mich verschlafen ansiehst nach einer langen Nacht

 

Wenn du meine Hand nimmst

Wenn deine Blicke sprechen

Wenn du mir nah bist, da bist

Mich küsst. Du schaffst es, meine Grenzen zu brechen

 

Du nimmst mich ein und das Leben strahlt in dir

So müssen wohl Engel aussehen...

Die Schönheit, die von innen nach außen dringt

Nimmt dich ein. Lässt mich atemlos stehen.

Condl am 2.9.07 15:04


 

Schnee fällt. Weiß ist alles.

Vom höchsten Berg zum tiefsten Tal

Regen fällt. Er ist in allem.

In jedem Wort. In jeder Zahl

 

Wir fallen. Der Wind trägt uns

Hinab die Berge in die Nacht.

Ein Stern fällt. Wir wünschen uns

Wir hätten den letzten Schritt nie gemacht...

 

-------

 

Wir gehen durch diese Straßen

Die mal unsere waren-

sie sind verlassen.

Wir stehen auf leeren Plätzen

Damals wussten wir sie nicht zu schätzen

Wir müssen aufpassen.

 

Ein Augenblick und es wird uns entgleiten

Ich kann es nicht fassen.

Unser zu Hause ist keines mehr

Unsere Liebe ist keine mehr.

Wohin sind unsere Zeiten?

Sie fehlen mir sehr.

 

-----------

 

Ich sehe die Menschen.

Tausend Gesichter ziehen an mir vorbei

Was sie wohl denken?

Was ihnen Sorgen macht?

Sind sie allein, diese Menschen?

Haben sie heute schon gelacht?

Ich sehe manchen ins Gesicht.

Und frage mich still, ob sie glücklich sind.

(Ich denke) sie sind es nicht..

 

-------------

Vom Leben weiß ich nichts.

Ich lerne, während es mir passiert.

Ich bereue nichts, um der Erfahrung willen.

Ich versuche zu verstehen. Und auch wenn ich scheitere-

Alles soll mir von Nutzen sein.

 

Ich vermisse und ich wünsche

Und nicht viel passert wie ich es will.

Doch die besten Dinge passieren unerwartet

Genieß es, aber verlier dich nicht

Das Beste ist viel zu oft zugleich das Schlechteste...

 

Wenn ich könnte würd ich dich beschützen

Vor allem was mich schon verletzt hat

Doch es hieße, dich vorm Leben zu schützen

Und das kann ich nicht.

Der einzige erfolgreich Schutz vorm Leben ist der Tod.

 

----------

 

Sieh zu, dass der Moment verweilt.

Wenn du Glück hast findest du jemanden

der ihn mit dir teilt.

 

-----------

 

Lass dich durch keine Wörter die man zu dir spricht

in dem was du fühlst verunsichern.

Gefühle trügen nicht.

Es nur so, manchmal zeigen sie erst im Nachhinein

Ihr wahres Gesicht.

 

Glaub an dich. Glaub an das Gute, es besteht.

Ertrage das Schlechte. Schmerz vergeht.

 

Condl am 2.9.07 14:02


 

Aufwachen und weiterträumen

Die Welt soll sich einfach mal weiterdrehen

Es passieren tausend Sachen

Aber nicht hier, nicht mir

Heute müsst ihr mal ohne mich weitermachen

 

Schließ nochmal die Augen

Streck dich, reck dich, genieß den Moment

Das Gefühl, dass dir die Welt gehört

Und dich trotzdem keiner kennt

Kann dir niemand nehmen

 

Kennst du das Gefühl wenn

Du nicht genug davon kriegst?

Ich will aufwachen und weiterträumen

Wenn du neben mir liegst

 

Musik an & Kaffee im Bett

Keine Zeitung, keine Uhr,keine Nachrichten

Heute gehts mal allen richtig gut!

Kein Skandal. Keine Mördergeschichten.

Keine Tote, kein Blut

(Das wäre doch mal nett...)

 

Schließ nochmal die Augen

Streck dich, reck dich, genieß die Zeit

Das Gefühl, dass du mir gehörst

Macht mich glücklich.

Wir sind zu zweit.

 

Kennst du das Gefühl wenn

Du nicht genug davon kriegst?

Ich will aufwachen und weiterträumen

Wenn du neben mir liegst

Aufwachen und weiterträumen

Wenn du mit mir fliegst

 

Ich will dich neben mir schlafen sehen

Ich lass dich nie wieder, nie wieder, nie wieder gehen

Condl am 2.9.07 13:06


Sonntag Morgen in der Stadt

Hupen, Stimmen, Geschrei vom Fenster

Ich hab es so satt

 

Lasst mich doch mal einfach ruhig schlafen

Wacht doch ruhig erstmal mittags auf

Vielleicht seid ihr dann auch mal besser drauf

 

Kann man das schaffen?

Ich wüsste nicht wie

Ihr schreit we die Affen

Die Stadt schläft nie, die Stadt schläft nie

 

Ich fahr aufs Land und lieg in den Feldern

Endorphine schießen mir durchs Blut

Ich höre die Vögel und lauf durch die Wälder

Die Luft hier tut gut (x2?)

 

[Das Land und die Stadt, die Stadt und das Land

Hauptsache du hältst meine Hand]

Condl am 2.9.07 12:56


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